Kategorie: Reviews

Dass es die Band Battlesword schon was länger gibt, war mir ja klar. Aber als ich dann im Pressetext las, dass die Bandgründung schon 23 Jahre zurückliegt, ist mir dann doch die Kinnlade runtergeklappt. Das Besetzungskarussell hat sich in diesen Jahren doch oft gedreht, und wenn ich es richtig gesehen habe, ist nur Drummer Andreas von der ursprünglichen Besetzung übriggeblieben.
Wenn man eines direkt vorwegnehmen kann, dann, dass das Album "Welcome To The Big Seven" von Fool The Masses alles andere ist als langweilig. Die Band hat sich 2020 gefunden und hat ihre ersten Singles "Victim" und "Supervision" 2021 released.
Auf ihrer Facebook-Seite zeigen sich die vier als sehr fleißige Newsschreiber und veröffentlichen immer wieder Updates, Studioaufnahmen oder halt auch neue Songs. Und wenn ich es richtig gesehen habe, haben sie vorab tatsächlich alle vier Songs der EP Serpents Pit schon veröffentlicht.
Mir war es aber tatsächlich entgangen, dass die drei in der Zwischenzeit eine weitere EP veröffentlicht hatten. Das stellte sich im sehr netten Gespräch mit Sascha heraus, der mir erzählte, dass Phase I: Ohne Aufwind im März dieses Jahres erschienen war.
Die EP beinhaltet vier Songs, und diese stellen allein durch ihre Namen klar, dass es sich nicht um friedvolle Folklore handelt.
Als Alternative Metal bezeichnen die fünf ihren Stil. Das ist ja eine sehr große Spielwiese, und auf der toben sich Among The Accursed tatsächlich nach Herzenslust aus. Damit gestalten sie die ungefähr 47 Minuten, auf die es die 11 Songs bringen, sehr abwechslungsreich.
Nach Ausflügen in den Progressive Rock, den Post Hardcore, den Blues und sogar in den Reggae präsentiert er sich, so viel möchte ich schon mal sagen, auf "At The Crossroads" sowohl als brillanter Songwriter als auch als toller Sänger, der seine Inspirationen aus verschiedenen Genres bezieht und daraus ein großartiges Gesamtwerk erschafft.
Wenn ich das Bandfoto von decades. auf dem Pressezettel sehe und dann lese "Ambient Metalcore", denke ich ja eher an so etwas, wie Widek oder vielleicht noch Plini es spielen. Technisch kommen die beiden Gitarristen Chris und Yannik sicherlich auch erstaunlich nah an die beiden ran. Und mit Progressive-Elementen können decades. genauso aufwarten, wie mit einer ordentlichen Djent-Schlagseite.
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