Kategorie: Reviews

Wenn man von einer Band längere Zeit nichts hört, muss das nicht unbedingt an dem mir nach wie vor unverständlichen Algorithmus von Facebook liegen, sondern kann auch damit zu tun haben, dass sie tatsächlich lange keinen Post abgesetzt hat. So war das auch mit Somebody Once Told Me.
Nachdem die Kölner Band Disrooted mit ihren ersten beiden Songs Iconoclast (aus August 2021) und Dionysus' Wings (aus Oktober 2021) ordentliche Melodic Death-Nackenbrecher vorgelegt hatten, hatten sich die Männer für ihre dritte Single den Ghost-Song Rats vorgenommen und dem ihre ganz eigene Version verpasst.
Jetzt hatte ich gerade was zur neuen Single von Mediøkrist geschrieben, die ihre aussagekräftigen Texte in deutscher Sprache verfassen, da kommt mit Abandon The Past schon die nächste Band um die Ecke, die es genauso hält.
Über die Debütsingle Anxiety der bayrischen Band The Wild Sparrows hatten wir ja bereits im März berichtet. Jetzt legen die Jungs nach und veröffentlichen als zweite Single Trojan Horse.
Ich stamme zwar selbst auch aus Niedersachsen, den Ortsnamen Barßel habe ich aber tatsächlich noch nie gehört. Das kleine Örtchen liegt westlich von Oldenburg und kommt auf eine Einwohnerzahl von ungefähr 13600.
Die Aktivitäten von Mediøkrist verfolge ich jetzt schon seit einigen Jahren und durfte die Jungs auch schon bei verschiedenen Shows live erleben. Da haben sie mich mit ihrer sehr energiegeladenen Performance aber auch mit ihrem sehr coolen Mix aus Metalcore, Hardcore und Post Hardcore begeistert.
In einer Beziehung gibt es zwei Sorten von Musikern: den einen reicht es, in einer Band zu spielen, bei anderen dürfen es auch gern mehrere Bands sein. Die vier von Bloodhoney sind alle schon seit Jahren in der Musikszene aktiv, zwei von ihnen, nämlich Edel und Mika spielen auch noch bei der Dorstener Band Reverse.
Was Alexander und Ansgar mit ihren Flitzefingern an den Saiten und Daniel an den Drums veranstalten, ist schon sehr krass. Djentige Riffs treffen auf coole Basslines und Doublebaseattacken. Dazu ein stimmlich breit aufgestellter Carsten, der zwischen tiefen Growls und Screams nichts auslässt.
Gegründet wurde die Band im Grunde bereits im Jahr 2018, damals noch unter dem Namen Neverending Diary. Vollzählig war das Quartett im März 2019, und nachdem sie den Härtegrad ihrer Musik dann deutlich hochgeschraubt hatten, wurde der Bandname in Erikson geändert.
Es ist tatsächlich schon knapp vier Jahre her, dass ich Mortal Hatred zum letzten Mal live erlebt habe. Im Juli 2018 spielten sie in Dinslaken eine ihrer energiegeladenen Shows, und ich habe wieder mal nur staunend vor der Bühne gestanden, und die Flitzefinger an den Saiteninstrumenten und Kai an den Drums bewundert. Die haben mit ihren coolen Riffings und Kai mit Blastbeats und Doublebase die Songs vorangetrieben und auch Freddy irgendwann den Schweiß nicht nur auf die Stirn getrieben.
Alle Inhalte geladen
Keine weiteren Inhalte verfügbar