Kategorie: Reviews

Es ist tatsächlich schon knapp vier Jahre her, dass ich Mortal Hatred zum letzten Mal live erlebt habe. Im Juli 2018 spielten sie in Dinslaken eine ihrer energiegeladenen Shows, und ich habe wieder mal nur staunend vor der Bühne gestanden, und die Flitzefinger an den Saiteninstrumenten und Kai an den Drums bewundert. Die haben mit ihren coolen Riffings und Kai mit Blastbeats und Doublebase die Songs vorangetrieben und auch Freddy irgendwann den Schweiß nicht nur auf die Stirn getrieben.
Genauso lieblich, wie Wein bei mir gern sein darf, kommt nämlich Sympathy daher. Fast schon ein wenig fluffig, wie eins meiner Lieblingsdesserts, Mousse Au Chocolat, das ja auch hervorragend zu Wein passt. Meine Mousse ist aus Zartbitterschokolade, und so schwingt auch ein wenig Bitterkeit im Gesang von David mit, wenn er singt "I'm lost within your sympathy, Rippin’ out the best of me".
Es gibt ja einige Bands, die von sich behaupten, einen Crossover aus verschiedenen Genres zu spielen. Nicht immer kann man – besser gesagt, kann ich – das raushören. Bei der im Jahr 2004 (!!) gegründeten und seit dem Jahr 2017 als Quartett auftretenden Band Reverse aus Dorsten kann ich aber sagen "passt".
Diese kreative Ader kommt sicherlich auch Deadend Grace zugute. Davon zeugt auch das Video zum Song Fear Yourself, das von Zora und Steffi komplett mit dem Handy (!!) aufgenommen und danach von Zora editiert wurde.
Wir haben ja schon über einige Bands berichtet, die nicht aus Deutschland stammen, aber die Nachricht von Slaughter Creek hat bislang den weitesten Weg zurückgelegt. Das Quartett stammt nämlich aus den USA, genauer gesagt aus Texas.
Es gibt so Bands, da weiß ich langsam nicht mehr, wie ich meine Texte einleiten soll, weil sie so unfassbar fleißig sind und regelmäßig mit neuem Material um die Ecke kommen. Zu diesen Bands gehört definitiv auch Hostage. Die Jungs haben schon eine Coverversion veröffentlicht, jetzt haben sie sich mal einen ihrer eigenen Songs vorgenommen und ihn in ein neues Gewand gehüllt.
Zwei Sachen finde ich bei Gloria Adé bzw. auch bei dieser EP besonders erwähnenswert: Zum einen die klaren Worte, mit denen die Jungs nicht nur die großen und kleinen Dinge des Lebens beschreiben, sondern auch gleich noch einen Einblick in ihre Gefühlswelt geben.
Mit Hobbies ist das ja so eine Sache; manche finden ihrs schon in jungen Jahren und bleiben dabei, andere haben vielleicht gerade in den letzten zwei Jahren ihr Hobby für sich (wieder)entdeckt. Die Jungs von The Wild Sparrows gehören definitiv zu den ersteren.
Im Dezember letzten Jahres hatten wir über das Video zur Debütsingle Opium berichtet, für das das Quartett Tag My Heart bislang auf YouTube über 53000 Aufrufe erzielen konnte. Jetzt hauen die vier schon ihren nächsten Song raus.
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