Kategorie: EPs & Alben

Als ich die Bandbio lese, die uns Ornsteen für dieses Review zur Verfügung gestellt haben, komme ich aus dem Grinsen nicht mehr raus. Die Jungs beherrschen es nämlich, neben Zahlen, Daten und Fakten auch immer eine Portion Humor mitschwingen zu lassen. Top, so mag ich das!
In den ungefähr 40 Minuten, auf die die neun Songs kommen, machen Luzidity von Anfang an keine Gefangenen und werfen gleich alles in die Waagschale, was Black Metal, Death Metal und Thrash Metal zu bieten haben. Progressive Metal kann man auch noch nennen, und mit vielen Tempowechseln gespickt zeigt sich gleich der erste Song "Nothing & All".
Als englischsprachigen Alternative Rock bezeichnen Ape Shack! ihren Stil. "Alternative Rock" bzw. "Alternative Metal" ist bei mir in der Musik oft das, was in der so verhassten Ablage das Register "Allgemeines" ist. Lässt sich nicht genau einem anderen Thema zuordnen oder eben vielen anderen.
Bereits mit ihrem Debütalbum Enslave The World Forever aus dem Jahr 2018 hatte ich die österreichische Band Streambleed kennengelernt. Damals durfte ich sie auch im Resonanzwerk in Oberhausen zum ersten Mal live erleben, wo sie bewiesen haben, dass sie auch eine richtig gute Liveband sind.
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum wir ein Review zu einem Album aus dem Jahr 2020 schreiben. Ganz einfach: das Album wurde jetzt von Schattenpfade in einer speziellen Vinyl-Edition, limitiert auf 108 Exemplare, erneut aufgelegt. In rauchgrau mit schwarzer Marmorierung kommt das gute Stück daher, was perfekt zum Cover passt.
Jedes Mal, wenn Adam von Schattenpfade mir ein Album empfiehlt, weiß ich schon vorher, dass das wieder eine Perle des Undergrounds ist. Andererseits wird mir auch bei jedem Album wieder bewusst, wie viele Bands, überwiegend aus dem Black Metal, es noch gibt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte.
Irgendwo habe ich in einem der Texte, die ich mir für dieses Album zu Gemüte geführt habe, was von "Grauzone zwischen Metal, Rock und Core" gelesen. In einer Grauzone zwischen verschiedenen Genres bewegen sich Empire Of Giants tatsächlich, aber Core habe ich doch größtenteils vermisst.
Jetzt sind die Allgäuer also als Bosparans Fall unterwegs und konnten mit ersten Songschnipseln schon mal mein Interesse wecken. Am 08.06. wurde dann die erste EP Pantheon veröffentlicht, die mit ihren drei Tracks auf ungefähr 12 Minuten Spielzeit kommt.
Jetzt hatte ich gerade was zur neuen Single von Mediøkrist geschrieben, die ihre aussagekräftigen Texte in deutscher Sprache verfassen, da kommt mit Abandon The Past schon die nächste Band um die Ecke, die es genauso hält.
In einer Beziehung gibt es zwei Sorten von Musikern: den einen reicht es, in einer Band zu spielen, bei anderen dürfen es auch gern mehrere Bands sein. Die vier von Bloodhoney sind alle schon seit Jahren in der Musikszene aktiv, zwei von ihnen, nämlich Edel und Mika spielen auch noch bei der Dorstener Band Reverse.
Alle Inhalte geladen
Keine weiteren Inhalte verfügbar
Nach oben