Kategorie: Reviews

Ich weiß nicht, ob mich mein Eindruck trügt, aber aktuell scheint es sowohl in Filmen als auch in Songs oft um die Psyche zu gehen. Es sind ja aber auch besondere Zeiten, von denen wir vor drei Jahren nie erwartet hätten, dass wir sie mal erleben werden.
Die erste Idee zu dem, was mal Aeons Confer werden sollte, hatten die Brüder Simon und Nils bereits im Jahr 1997, also Glückwunsch zum 25jährigen! Ich habe sie mit ihrem Album Symphonies Of Saturnus aus dem Jahr 2013 entdeckt und war damals schon sofort hin und weg.
Als englischsprachigen Alternative Rock bezeichnen Ape Shack! ihren Stil. "Alternative Rock" bzw. "Alternative Metal" ist bei mir in der Musik oft das, was in der so verhassten Ablage das Register "Allgemeines" ist. Lässt sich nicht genau einem anderen Thema zuordnen oder eben vielen anderen.
Was ein Zufall, gerade in dieser Woche habe ich den großartigen Film "American Sniper" gesehen. Darin spielt Bradley Cooper einen amerikanischen Scharfschützen, der seinen Kameraden während ihrer Einsätze im Nahen Osten aus sicherer Distanz den Rücken freihält. Seine Trefferquote ist phänomenal, aber schon während des vierten Einsatzes kommen ihm Zweifel an seiner Mission.
Bereits mit ihrem Debütalbum Enslave The World Forever aus dem Jahr 2018 hatte ich die österreichische Band Streambleed kennengelernt. Damals durfte ich sie auch im Resonanzwerk in Oberhausen zum ersten Mal live erleben, wo sie bewiesen haben, dass sie auch eine richtig gute Liveband sind.
Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich, warum wir ein Review zu einem Album aus dem Jahr 2020 schreiben. Ganz einfach: das Album wurde jetzt von Schattenpfade in einer speziellen Vinyl-Edition, limitiert auf 108 Exemplare, erneut aufgelegt. In rauchgrau mit schwarzer Marmorierung kommt das gute Stück daher, was perfekt zum Cover passt.
Jedes Mal, wenn Adam von Schattenpfade mir ein Album empfiehlt, weiß ich schon vorher, dass das wieder eine Perle des Undergrounds ist. Andererseits wird mir auch bei jedem Album wieder bewusst, wie viele Bands, überwiegend aus dem Black Metal, es noch gibt, von denen ich vorher noch nie gehört hatte.
Musikalisch umrahmt wird das von sehr vielen elektronischen Klängen, die mit harten Riffings und Doublebase eine enge Partnerschaft eingehen. Und auch Kaliban zeigt sich in voller Montur. Der wartet in den Strophen mit fiesen Shouts auf, kann aber auch, wie man im Chorus hören kann, Clean Vocals.
Gegründet wurde As It Rains, damals noch unter dem Namen Almost Heaven, aber bereits im Jahr 2015. In dem Alter bereits eine Band zu gründen, sehr viel Zeit und Energie darauf zu verwenden, seinen musikalischen Stil zu finden und dann vor allem auch dranzubleiben, finde ich allein schon sehr bemerkenswert.
Irgendwo habe ich in einem der Texte, die ich mir für dieses Album zu Gemüte geführt habe, was von "Grauzone zwischen Metal, Rock und Core" gelesen. In einer Grauzone zwischen verschiedenen Genres bewegen sich Empire Of Giants tatsächlich, aber Core habe ich doch größtenteils vermisst.
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