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Lesedauer ca. 2 min.

Toxic Mind haben Visualizer zum Song “Abyss” veröffentlicht

Künstler:

Toxic Mind

Herkunft:

Bocholt, Deutschland

Bandmitglieder:

Chris (Gesang)
Nils (Leadgitarre)
Tom (Rhythmusgitarre)
Tobi (Bassgitarre)
Felix (Schlagzeug)

Link:

Album:

Genre:

Death Metal, Black Metal, Thrash Metal

Erscheinungsdatum:

12.08.2022

Tracklist:

Kurz vor der Grenze zu den Niederlanden im Westmünsterland liegt die Stadt Bocholt. Von da haben sich die Jungs von Toxic Mind gemeldet. Auf ihren Online-Kanälen hat sich noch nicht allzu viel getan und auch im Internet finde ich keine Informationen. Aber die Band war so nett, mir ein bisschen was zur Bandgeschichte zu erzählen. Die beginnt im Jahr 2020, als sich Felix, Nils und Chris nach einigen Jamsessions im Proberaum einer befreundeten Band entschlossen, Toxic Mind zu gründen. Kurze Zeit später stießen Tobi und Tom dazu, und die Jungs fingen an, Songs zu schreiben. Anfang des Jahres ging es dann ins Studio, um Abyss aufzunehmen. Zu dem Song wurde mittlerweile ein Visualizer veröffentlicht.

Wenn in Metalsongs von einem “abyss”, also einem Abgrund, die Rede ist, geht es meistens um den Abgrund, in den viele, bildlich gesprochen, wahrscheinlich schon geblickt haben. Mir fiel bei dem Songtitel sofort mein Lieblingssong der schwedischen Band Circus Maximus ein. Die besingen in Abyss sehr negative Erlebnisse aus der Vergangenheit, die dazu geführt haben, dass der Protagonist jetzt am Abgrund steht und keinen Ausweg aus seiner eigenen negativen Gedankenwelt sieht. Auch bei Toxic Mind ist die Gedankenspirale in vollem Gang, und die inneren Dämonen verrichten ihr Werk.

Musikalisch ordnen sich Toxic Mind irgendwo in einem Crossover aus Death Metal, Black Metal und Thrash Metal ein. Und wie das zusammengeht, kann man im Song Abyss hören. Die Reihenfolge der Genres habe ich dabei auch bewusst gewählt, denn der Death Metal ist allein schon durch den Gesang am stärksten vertreten. Den Black Metal liefert vor allem die Saitenfraktion. Das sehr präsente Riff in den langsameren Passagen könnte durchaus in Depressive Black Metal-Songs seinen Platz finden, während die schnelleren Passagen mit einem Gitarrenspiel aufwarten, für das ich so viele Black Metal-Songs heiß und innig liebe. Ebenfalls direkt dem Black Metal entsprungen scheinen die Background-Vocals zu sein, und last but not least auch die geilen Blastbeats und das großartige, wenn auch sehr kurze Gitarrensolo.

Zu hören ist Abyss auf den diversen Streamingplattformen, und hier gibt’s den Visualizer:

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