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Thybeaux haben Video zum Song “Black Lines” veröffentlicht

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XXX (Gesang)
XXX (Gitarre)
XXX (Gitarre)
XXX (Bassgitarre)
XXX (Keyboard)
XXX (Schlagzeug)

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Tracklist:

Die Dresdner Band Thybeaux habe ich Anfang letzten Jahres während der Bewerbungsphase zum Time For Metal Underground Award kennengelernt. Gegründet wurde die Band tatsächlich schon im Jahr 2002, sie können also im kommenden Jahr ihr 20jähriges feiern. Von der ursprünglichen Besetzung ist zwar nicht mehr viel übriggeblieben, nur der Name Matthias Umbach steht auch jetzt noch in den Büchern. Aber Änderungen im Bandgefüge sind ja nicht immer nur negativ, und die neuen Mitglieder haben ihre ganz eigenen musikalischen Einflüsse mitgebracht, die irgendwie alle in der Musik von Thybeaux ihren Platz gefunden haben. Leichte Kost gibt es von den Dresdnern nicht. Seit der Debüt-EP soul for sale aus 2004 und dem Debütalbum Dependere aus 2009 verweben sie Progressive Rock, Progressive Metal, Post Rock und Post Metal zu einem ganz eigenen Klanggewand.

Und nicht nur musikalisch machen Thybeaux sich richtig Gedanken. Bei Dependere handelte es sich um ein Werk, das “…sich als Konzeptalbum mit den Abgründen menschlicher und gesellschaftlicher Abhängigkeit in Form einer düsteren und dystopischen Anthologie teils szenischer Klangkulissen auseinandersetzte…”. Und auch das Konzept des im Januar 2020 veröffentlichten Albums Thybeaux wird in der Bandinfo fast schon kryptisch beschrieben: “…Zwölf Kompositionen setzen sich mit der Bedeutung von Schönheit, ihrer Vergänglichkeit, ihren unterschiedlichen, mythologischen aber auch entfremdeten gesellschaftlichen Narrativen auseinander…”. Gar nicht so kryptisch ist im Übrigen die Bedeutung des Bandnamens: „THY“ aus dem altenglischen „Dein“ und „BEAU“ aus dem französischen „schön“. So einfach kann es sein! 😀

Aus genau dem Album Thybeaux haben die Dresdner jetzt zum Song Black Lines ein Video veröffentlicht. Musikalisch erinnert mich der Song an das letzte großartige Album von Extol, das leider auch ihr (vorläufig) letztes war. Extol haben keine Sängerin, Thybeaux haben eine, und Susann Lohse kann manchmal ein wenig an Ann Clarke erinnern. Großartig dazu die kontrastierenden Shouts/Growls von Robert Hiekel. Beide haben eine außerordentlich starke Instrumentenfraktion hinter sich, die die vielen Tempowechsel in dem sehr progressiven Song souverän beherrscht. Post Rock gibt’s in Black Lines eher nicht, hier wurde eindeutig auf Progressive Metal und vor allem Post Metal gesetzt. Hört’s euch an, ich find’s geil!

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