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Lesedauer ca. 2 min.

Slaughterra covern “Enjoy The Silence” von Depeche Mode

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Bandmitglieder:

XXX (Gesang)
XXX (Gitarre)
XXX (Gitarre)
XXX (Bassgitarre)
XXX (Keyboard)
XXX (Schlagzeug)

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Tracklist:

Als ich Steffen von Slaughterra beim Blattturbo Bandabend in Euskirchen nach langer Zeit mal wieder gesehen habe, und er mir dort erzählte, dass Slaughterra den Song Enjoy The Silence von Depeche Mode covern würden, habe ich erstmal nur gedacht “ok”. Metalcover von Popsongs oder Songs aus anderen Genres sind ja mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr. Dass Enjoy The Silence einer meiner drei Lieblingssongs von Depeche Mode ist, macht’s dann für mich etwas spannender. Als Steffen mir dann an dem Abend schon einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Song vorspielte, konnte ich nur eins sagen: Geil!

Es ist ja immer eine Gratwanderung, die Stimmung des Originalsongs noch mitzunehmen und das Ganze trotzdem in eine Metalform zu gießen. Das kann bei Popsongs auch mal schiefgehen, dann klingt’s einfach nur kitschig. Slaughterra sind aber mittlerweile lange genug in der Szene unterwegs und haben schon immer ein glückliches Händchen im Songwriting gehabt. So haben sie also die auftrittsfreie Zeit sehr produktiv genutzt und den Originalsong wunderbar neu arrangiert. Er ist nicht ganz so hart geworden, wie vor Jahren mal Diamonds, im Original von Rihanna, aus dem Any Given Day ein richtiges Metalcore-Brett gemacht haben. Das hätte dem Depeche Mode-Klassiker aber auch nicht gestanden.

Die bei Depeche Mode so prägenden Keyboardparts werden hier natürlich von Gitarren übernommen, Bass und Schlagzeug verpassen dem Track schon mal eine solide Grundhärte. Was für mich aber wirklich herausragend ist, sind die Gesangsparts. Während sich in den Strophen noch die krassen Growls von Jul und die großartigen Clean Vocals von Steffen abwechseln, ist der Chorus komplett in Clean Vocals gehalten. Die letzte Wiederholung des Chorus dann auch mit Growls auszustatten, finde ich sehr gelungen, es klingt fast wie ein Echo.

Großartig finde ich im Übrigen auch die visuelle Umsetzung im Video, denn das kann ja doch an einigen Stellen an das Original anknüpfen und bringt sogar den markanten Klappstuhl mit.

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