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Lesedauer ca. 2 min.

HeadGear haben ihre neue Single “Sorrow” veröffentlicht

Künstler:

HeadGear

Herkunft:

Bremen, Deutschland

Bandmitglieder:

Thomas "Tom Rieke" Riekenberg (Gesang)
Henry Henze (Gitarre)
Hendrik "Henni" Pietschik (Gitarre)
Jörn Schaper (Bassgitarre)
Kevin Bach (Schlagzeug)

Link:

Album:

Genre:

Metalcore, Modern Metal

Erscheinungsdatum:

09.07.2021

Tracklist:

Aus dem hohen Norden Deutschlands, genauer gesagt aus Bremen, haben sich HeadGear bei uns gemeldet und gefragt, ob wir nicht ein paar Worte zu ihrer neuen Single Sorrow schreiben möchten. Die wurde am 09.07. veröffentlicht. Obwohl es die Band tatsächlich schon seit 11 Jahren gibt, wenngleich auch damals noch unter dem Namen UnBekannt gegründet und eher im Deutschrock unterwegs, ist sie bislang komplett an mir vorbeigegangen. Nach dem Namenswechsel hin zu HeadGear und mit neuem Sänger ist man seit 2018 eher im Metalcore unterwegs.

Sorrow ist nach Get Out Of My Head die zweite Single in diesem Jahr. In 2019 wurde die EP High Temperature veröffentlicht, im vergangenen Jahr erschienen zwei Singles. Darunter ist auch der auf Spotify am häufigsten gestreamte Song Eden Fire, der auf über 14.500 Streams kommt und mit seinen Uptempo-Strophen sicherlich für mächtig Bewegung vor den Bühnen sorgt. Auf denen stehen HeadGear, wenn man sich die Fotos auf Instagram so anschaut, wohl sehr oft und sehr gern. Aber da das ja schon seit langem auf ganz kleiner Flamme köcheln muss, gibt’s halt einen neuen Song, zu dem HeadGear auch ein sehr cooles Video gedreht haben.

Passend zum Songtitel Sorrow bewegt sich der Track eher im unteren Midtempo und erinnert mich mit dem fast schon hymnischen Chorus ein wenig an Songs der österreichischen Band (Achtung, kein Wortspiel!) The Sorrow, die es ja leider schon seit einigen Jahren nicht mehr gibt. Und wie schon The Sorrow liefern HeadGear neben Shouts auch Clean Vocals, die dem sehr tiefsinnigen Text noch die besondere Intensität verleihen. Statt eines Breakdowns machen es HeadGear in Sorrow genau umgekehrt und ziehen völlig überraschend ab Minute 3 das Tempo mal ordentlich an. Zeit, sich schnell in einen wilden Moshpit zu stürzen, um danach wieder runterzukommen und den teilweise sehr krassen Riffs in der letzten Minute zu lauschen. Aber bei allem Kummer, um den es in Sorrow geht, kann man den Song auch als Mutmacher betrachten, denn er startet mit den Worten “The deeper the trust, the greater the loss; Your insults won’t hurt us, we’re not giving up!”. Also Pommesgabel in die Höhe und HeadGear hören!

Zu hören ist Sorrow auf den diversen Streamingplattformen, und hier gibt’s das Video:

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