Heike

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Gloria Adé veröffentlichen erste Single “Gloria”

Bislang haben wir hier auf unserer Seite eher über Bands berichtet, die eine härtere Gangart fahren. Sei es Metalcore, Melodic Death Metal oder Punkrock, die Spanne der Genres ist breit. Heute möchten wir aber auf die Saarbrücker Band Gloria Adé aufmerksam machen, die am 08.10. mit ihrer ersten Single Gloria eine Perle des Indierocks veröffentlicht hat. Die zweite Single soll dann im November folgen. Wäre der Zeitplan, den sich das Trio gesteckt hat, eine Speisekarte, wäre Gloria wohl so etwas wie der Starter auf dem Weg zum Hauptgericht, nämlich der EP Odyssee, die zur Veröffentlichung im Frühjahr 2022 geplant ist. Die Arbeiten daran liefen auch schon im vergangenen Jahr, und gut’ Ding will ja bekanntlich Weile haben. Wie die Jungs aber in ihrer Bandvorstellung selbst sagen, sind sie sich nach vielen bandinternen Gesprächen darüber klar geworden, was und wohin sie wollen.

Während das “Gloria” im Bandnamen sich eher auf eine Beschreibung von etwas Prunkvollem, Erhabenen oder Ruhmreichen bezieht, geht es im Song Gloria wohl tatsächlich um eine Person. Nach der Trennung von eben dieser Gloria wird sowohl zurückgeblickt auf die Beziehung als auch nach vorne geschaut und ein Neubeginn in Angriff genommen. Die verhalten positive Grundstimmung des Uptempo-Songs wird allein schon durch den Chorus “Mach es gut, Gloria, egal wie schön du auch warst, ich lass’ dich geh’n und gehe meiner Wege” zum Ausdruck gebracht. Oder steckt hinter dieser Aussage vielleicht doch der Versuch, sich nicht anmerken zu lassen, wie weh die Trennung tatsächlich tat? Wäre mal eine Frage für ein Interview… 😀 Wie auch immer gefällt mir sowohl der Text, der nicht verschwurbelt daherkommt, sondern in teils bildhafter und damit sehr ausdrucksstarker Sprache zurück und nach vorne schaut. Außerdem mag ich die Singstimme von Damian, die mit ihrer mittleren Tonlage eine gewisse Eindringlichkeit erzeugt.

Ich hab’s den Jungs schon vorab geschrieben, mich erinnert dieser Song so ein ganz klein wenig an einen Mix aus den Melodien von Jupiter Jones und den immer sehr prägnanten Texten von Revolverheld. Ob Damian (Gesang, Gitarre), Jonas (Bass, Gesang) und Aaron (Schlagzeug) damit leben können, haben sie mir noch nicht verraten. Aber es war meinerseits durchaus als Kompliment gemeint. 😀

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