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Lesedauer ca. 2 min.

Extendead haben ihre Debütsingle “Suffocate” veröffentlicht

Künstler:

Extendead

Herkunft:

Eifel, Deutschland

Bandmitglieder:

Nico (Gesang)
Buschi (Instrumente)

Link:

Album:

Genre:

Modern Metal, Progressive Metal

Erscheinungsdatum:

02.12.2022

Tracklist:

Die Eifel dürfte vor allem Naturfreunden für ihre abwechslungsreiche Landschaft und die National- und Naturparks bekannt sein. Aber auch musikalisch hat dieser sich über Teile Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz erstreckende Landstrich einiges zu bieten. Relativ neu auf der musikalischen Landkarte ist das Duo Extendead, das im vergangenen Jahr gegründet wurde. Zunächst waren die zwei im akustischen Bereich, dann auch mal in Richtung Power Metal unterwegs, haben dann aber festgestellt, dass sie aus den unterschiedlichen musikalischen Einflüssen, die sie mitbringen, noch sehr viel mehr machen können. Da hat es dann gut gepasst, dass Buschi sich auch mal abseits seiner üblichen musikalischen Pfade bewegen wollte und Nico gern Geschichten erzählt, die er in die Lyrics einfließen lassen und gleich auch selbst ins Mikro shouten kann. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit kann man sich seit dem 02.12. anhören, da veröffentlichte das Duo nämlich die Debütsingle Suffocate. Die wurde übrigens komplett in Eigenregie in Buschis Studio produziert.

Was die Songlänge angeht, zeigt sich Suffocate sehr radiofreundlich, denn der Track kommt auf noch nicht einmal drei Minuten. Musikalisch haben die es aber in sich. Dass die beiden eher den härteren Klängen zugeneigt sind, ist klar. Und dass es bei einem Songtitel Suffocate auch eher nicht um positive Gedanken geht, war auch zu erwarten (…Trapped in the chains of my own mind, hate love depression thoughts…). Aber anstatt hier mehr oder wenig stumpf durchzuprügeln, zeigen sich Extendead sehr progressiv. Könnte man beim ungefähr zwanzigsekündigen Intro noch denken, dass jetzt ein Dubstep-Track kommt, kann man den Gedanken mit dem zunächst mal ein wenig an Dani Filth erinnernden “Gesang” von Nico gleich in die Tonne kloppen. Und dann nimmt Suffocate ordentlich Fahrt auf und bewegt sich mit sehr viel Groove auf den ersten Chorus zu. Musikalisch eher Groove Metal denn Metalcore, aber einen sehr coolen Breakdown bauen die Jungs trotzdem ein. Und während Nico sich gesangstechnisch sehr variabel zeigt und von hohen Screams bis zu tiefen Shouts so ziemlich alles abliefert, darf auch Buschi seiner großen Leidenschaft frönen und leitet das Outro mit einem sehr coolen Solo ein.

Zu hören ist Suffocate auf den diversen Streamingplattformen, und hier gibt’s den Track via YouTube:

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