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Augen mit neuer Single “Tempel”

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Bandmitglieder:

XXX (Gesang)
XXX (Gitarre)
XXX (Gitarre)
XXX (Bassgitarre)
XXX (Keyboard)
XXX (Schlagzeug)

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Tracklist:

Es ist schon ein paar Tage her, dass uns die Band Augen kontaktiert und angefragt hat, ob wir etwas zu ihrer neuen Single Tempel schreiben möchten. Seitdem habe ich mich durch die Diskografie von Augen gehört, um überhaupt zu wissen, was die Jungs bislang so veröffentlicht haben. Das findet man auf der Bandcamp-Seite und auch bei spotify, wobei es da eine Band mit gleichem Namen gibt. Die machen aber ganz andere Musik als Augen. Die Kölner bezeichnen es selbst als Hardcore, auf Bandcamp finden sich auch die Tags Hardcore Punk und Post Hardcore, was es meiner Meinung nach besser trifft.

Während ich mich also durch die Songs der Alben M20 aus dem Jahr 2017 und Winter aus 2019 gehangelt habe, war ich zunächst hin- und hergerissen zwischen Neugierde, Rätselraten und dem Wunsch zu skippen. Der Wunsch zu skippen verschwand ziemlich schnell, das Rätselraten (vor allem um die Bedeutung der Texte) blieb. Es gesellten sich aber schnell die Bewunderung für die Leistung der Instrumentenfraktion, den sehr eindringlichen (Schrei-)Gesang von Pierre und die Fähigkeit der Jungs, Songs zu schreiben, die von Anfang bis Ende fesseln können. Da wird nicht einfach stur durchgeballert, sondern die Songs strotzen nur so von krassen Tempowechseln, und erinnern mich in ihrem musikalischen Wahnwitz tatsächlich auch an Bands wie The Hirsch Effekt.

Am 27.10. haben die Jungs jetzt also zum neuen Song Tempel ein Video veröffentlicht. Tempel ist der erste Song nach dem Album Winter aus 2019, und es ist auch der erste Song, bei dem Paul, der im August 2020 bei Augen eingestiegen ist, am Bass zu hören ist. Wieder einmal geben Augen tempomäßig überwiegend Vollgas, aber der nächste Bruch im Rhythmus steht schon an der Ecke. Auch bei Tempel bräuchte ich, um die Lyrics zu verstehen, wahrscheinlich ein Philosophie-Studium, aber so krasse Musik wie von Augen braucht halt auch krasse Lyrics. Mein Hirn freut sich jedenfalls darüber, mal richtig gefordert zu werden, und für den nächsten Bandcamp-Friday am 05.11. stehen M20 und Winter schon auf dem Zettel.

Bald führen wir auch noch ein Interview mit Augen, also (Achtung Wortspiel!) haltet die Augen offen. 😉

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