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Lesedauer ca. 2 min.

MadEra – M.N.M.G.A. (EP)

Künstler:

MadEra

Herkunft:

Freiburg im Breisgau, Deutschland

Bandmitglieder:

Dominik (Gesang)
Marco (Leadgitarre)
Matthias (Rhythmusgitarre)
Martin (Bassgitarre)
Pascal (Schlagzeug)

Link:

Album:

M.N.M.G.A. (EP)

Genre:

NUMetal

Erscheinungsdatum:

25.05.2023

Tracklist:

1. Cold In A Crossfire
2. Fairytale
3. Haternet
4. Gazer
5. King Of Everything
6. Queen Of Forever

Dass ich nach wie vor nur einen Bruchteil der Underground-Künstlerinnen, -Künstler und -Bands kenne, die allein in Deutschland unterwegs sind, habe ich gerade am vergangenen Wochenende erlebt. Da war ich freitags beim Libella-Festival und kannte von den 16 Acts genau vier. Auch die beiden Bands, die am Samstag in Köln aufgetreten sind, kannte ich vorher nicht. So ging es mir auch mit MadEra, die sich aus dem Südwesten Deutschlands, genauer gesagt aus Freiburg im Breisgau gemeldet haben.

Auf der Facebook-Seite der Jungs wird man mit den Worten “Willkommen bei dem musikalischen Abrissunternehmen “MadEra”” begrüßt, und das Unternehmen betreiben sie tatsächlich schon seit dem Jahr 2016. Musikalischen Output gab’s aber erst im Jahr 2019, als die erste Single The Day Is Too Short veröffentlicht wurde. Aber Liveshows haben sie bereits in dem Zeitraum gespielt, und im gleichen Jahr haben die Jungs es sogar schon ins Deutschlandfinale des SPH Music Masters geschafft. Jetzt haben sie einen weiteren Meilenstein erreicht, denn am 25.05. haben sie ihre Debüt-EP M.N.M.G.A. veröffentlicht. Die kommt mit ihren sechs Songs auf ungefähr 22 Minuten Spielzeit.

Wie man auf der Homepage von MadEra lesen kann, sind die Songs inspiriert von den großen NUMetal-Acts der 90er, und dem kann ich definitiv zustimmen. Die von den Jungs hier angesprochenen Elemente aus anderen Genres finden sich ebenfalls auf M.N.M.G.A. wieder. So kann Cold In A Crossfire mit einigen Alternative Rock-Elementen aufwarten, und das steht dem Track richtig gut. Gazer punktet mit Hardcore-Einschlägen, während Queen Of Forever zumindest tempomäßig mal ein ganz klein wenig in Richtung Thrash Metal schielt.

Aber NUMetal bleibt das Kerngeschäft des Abrissunternehmens, und dafür haben MadEra auch die richtige Mannschaft. Dominik zeigt sich mit einem sehr variablen Gesang, die Clean Vocals klingen oft herrlich angepisst, aber er kann auch sehr geil shouten. Und wenn Marco und Matthias nicht gerade sehr gediegene Hooklines liefern, bilden sie zusammen mit Martin und Pascal das solide Rhythmusfundament, das die Songs ordentlich vorwärtstreibt.

Jetzt würde mich ja nur mal interessieren, was hinter dem EP-Titel M.N.M.G.A. steckt, das habe ich nämlich nicht herausfinden können. 😃

Unser Fazit

Da ich schon viele Shows des SPH Music Masters besucht habe und auch beim letzten Deutschlandfinale dabei war, weiß ich, dass Metalbands es ziemlich schwer haben, weiterzukommen. Da als NUMetal-Band im Finale zu stehen, ist schon was. 💪 Aber ich kann mir schon vorstellen, dass die Jungs die Energie, die sie schon mit dieser EP rausballern, live noch einmal um einiges toppen. NUMetal-Fans sollten sich “M.N.M.G.A.” definitiv mal geben!

Unsere Wertung

8.0 von 10.0

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Es ist tatsächlich schon knapp vier Jahre her, dass ich Mortal Hatred zum letzten Mal live erlebt habe. Im Juli 2018 spielten sie in Dinslaken eine ihrer energiegeladenen Shows, und ich habe wieder mal nur staunend vor der Bühne gestanden, und die Flitzefinger an den Saiteninstrumenten und Kai an den Drums bewundert. Die haben mit ihren coolen Riffings und Kai mit Blastbeats und Doublebase die Songs vorangetrieben und auch Freddy irgendwann den Schweiß nicht nur auf die Stirn getrieben.
Genauso lieblich, wie Wein bei mir gern sein darf, kommt nämlich Sympathy daher. Fast schon ein wenig fluffig, wie eins meiner Lieblingsdesserts, Mousse Au Chocolat, das ja auch hervorragend zu Wein passt. Meine Mousse ist aus Zartbitterschokolade, und so schwingt auch ein wenig Bitterkeit im Gesang von David mit, wenn er singt "I'm lost within your sympathy, Rippin’ out the best of me".
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