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Lesedauer ca. < 1 min.

Likheim – Alt Skal Svinne Hen… (Mini-CD)

Künstler:

Likheim

Herkunft:

Norwegen

Bandmitglieder:

Gretn (Gesang)
Umarlak (Gitarre)
Gamle Erik (Bassgitarre)

Link:

Album:

Alt Skal Svinne Hen…

Genre:

Black Metal

Erscheinungsdatum:

31.05.2022

Tracklist:

1. Alt Skal Svinne Hen...
2. Smerte
3. Tåkens Kall
4. Stormen

Für alle Blackmetal-Fans, die auf düstere Klänge aus Norwegen stehen, hat die Band Likheim am 31.05.2022 ihre EP mit dem Namen Alt Skal Svinne Hen… (zu Deutsch: Alles wird verblassen) veröffentlicht. Die EP beinhaltet vier Songs, und diese stellen allein durch ihre Namen klar, dass es sich nicht um friedvolle Folklore handelt.

Die Drums ziehen sich von Song zu Song so schnell durch, dass selbst Thor mit seinem Hammer Mjölnir nicht hinterherkommen würde. Der norwegische „Gesang“ hat ein finsteres Flair, und man denkt an vergangene Schlachten der Vikinger. Würden sie heute noch wüten, bin ich mir ziemlich sicher, dass Likheim mit ihrer EP den Sound zur Schlacht stellt.

Die ersten beiden Songs Alt Skal Svinne Hen und Smerten (zu Deutsch: Der Schmerz) klingen schon sehr ähnlich, und ich bin überrascht, dass die Lieder Tåkens Kall (zu Deutsch: Der Ruf des Drachens) und Stormen (zu Deutsch: Der Sturm) die Richtung ändert. Ich habe bei dem Einstieg in die EP nicht damit gerechnet, auf sanfte Klänge einer akustischen Gitarre oder gar auf melodische Riffs zu treffen. Doch genau das passiert bei Tåkens Kall und Stormen. Doch wer glaubt, dass es bei Tåkens Kall so ruhig und entspannt weitergeht, hat den Ruf des Drachens falsch interpretiert. Denn ab ca. 0:51 min ruft der Drache dann sehr laut. Mit Stormen schließt dann letztendlich die EP mit einem kleinen, aber aus meiner Sicht auch wichtigen melodischen Riff ab.

Unser Fazit

Ich bin froh, dass Likheim in ihrer EP mit “Takens Kall” und “Stormen” die Richtung ein wenig „melodischer“ gestaltet, denn so gibt es in nur vier Songs ein wenig Abwechslung aufs Ohr. Der Sound dieser EP ist dem Black Metal treu geblieben, nicht zu perfekt und leicht entsättigt.

Unsere Wertung

7.0 von 10.0

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In den ungefähr 40 Minuten, auf die die neun Songs kommen, machen Luzidity von Anfang an keine Gefangenen und werfen gleich alles in die Waagschale, was Black Metal, Death Metal und Thrash Metal zu bieten haben. Progressive Metal kann man auch noch nennen, und mit vielen Tempowechseln gespickt zeigt sich gleich der erste Song "Nothing & All".
Ich weiß nicht, ob mich mein Eindruck trügt, aber aktuell scheint es sowohl in Filmen als auch in Songs oft um die Psyche zu gehen. Es sind ja aber auch besondere Zeiten, von denen wir vor drei Jahren nie erwartet hätten, dass wir sie mal erleben werden.
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