Autor:
Lesedauer ca. 2 min.

In December – Unending (EP)

Künstler:

In December

Herkunft:

Bad Hönningen, Deutschland

Bandmitglieder:

Julian Sieberz (Gesang)
Timo Königs (Gitarre)
Ingo Blau (Gitarre)
Tobias Dick (Bassgitarre und Backgroundgesang)
Andreas Over (Schlagzeug)

Link:

Album:

Unending (EP)

Genre:

Metal, Alternative Metal

Erscheinungsdatum:

29.12.2021

Tracklist:

01. Paralyzed
02. Moonwalk
03. Waterfall
04. Lost without you
05. Rapture
06. The Poison
07. Asunder

Also erst mal sage ich Danke für die Einsendung des Tonträgers Unending von In December. Anfangs, also die ersten 10-15 Sekunden, hatte ich ein wenig Bedenken. Unterirdischer Sound auf meinen Kopfhörern!!! Aber hey….war beabsichtigt und zählt als Intro…Kopfhörer doch nicht kaputt. Ich war echt Paralyzed!

Das ist auch direkt der erste Song, der einem entgegenpfeffert und durchaus überzeugen kann. Wer auf Rage (Geschwindigkeit) und Blind Guardian (Clean Vocals) steht, ist hier richtig aufgehoben. Bei Moonwalk ist es ganz eigenartig… Ich höre mir jetzt schon zum vierten Mal den Anfang an, weil das ein echter Gänsehautmoment ist. Melodiöser geht es kaum. So geht es weiter, denn der gesamte Song überzeugt mit perfektem Wechsel zwischen modernem Core und klassischen Metalelementen. Das nenn’ ich ein Brett! Die Singleauskopplung Waterfall geht da nahtlos weiter, überzeugende Melodien, tolle Riffs und zwei Stimmakrobaten, die ihr Handwerk verstehen. Man muss immer dazu sagen, dass ich nicht der Metalcore Fachmann bin und da sehr klassisch gestrickt bin. Aber ich habe durchaus Gehör für gute Arrangements. Und das ist bis hierher vorhanden.

Natürlich darf bei einer Band wie In December auch nicht das Balladeske fehlen. Dieses ist mit Lost Without You vorhanden. Sehr schöner cleaner Gesang, und die erste Nummer, wo ich was zu meckern habe. Meines Erachtens sollte der Gesang clean bleiben, da die Core Growls die Harmonie kaputt machen. Denn der Song ist bockstark, und verleitet dazu, die Repeat Funktion zu betätigen. Nahtlos geht es mit Rapture als Vorbereitung in den Song The Poison rein. Und das ist ein richtig mächtiger Song, der meine Kopfhörer an die Belastungsgrenze bringt. Welch eine Kreativabteilung muss dahinterstecken, die klassischen Metalparts so wunderbar mit modernem und zeitgemäßem Metalcore zu verbinden! Und zwar so gut, dass Fans und Freunde der oben bereits genannten Bands wie Rage, Blind Guardian und Helloween genauso daran Gefallen finden, wie Freunde von Horizon, Parkway Drive und Heaven Shall Burn. Zum Schluss noch das epochale Asunder. Besser kann man das nicht abrunden.


Unser Fazit

Ganz wenige Worte: Perfektes Album, geiler Sound!

Unsere Wertung

10.0 von 10.0

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