Am 19.08.2022 ist es soweit. End Of All Known veröffentlichen am 19.08.2022 ihre erste EP mit dem Titel Arsonist. Dies kündigte die Band schon am 25.07.2022 zeitgleich mit dem Videorelease von Crystal Shards an. Für alle die es noch nicht wissen, “Arsonist” bedeutet Brandstifter, und genau so heiß geht es auf dem Album zu. Euch erwarten einheizende Drums von Vincent, auftreibende Gitarrenriffs von Alper und Timo, ein rauchiger Bass von Tuna und die brennende Stimme des Shouters Sandro.
Die Einleitung übernimmt die mittlerweile veröffentlichte Single Crystal Shards. Sie stimmt seine Hörer auf den Weg des Arsonist ein, und die 4:14 Minuten für diesen Song reichen aus, um Flammenbildung in eurem Gehörgang zu erzeugen. Der darauffolgende Titeltrack Arsonist zündet wie Treibstoff. Es wird stimmlich tief und instrumental sehr hart. Die melodischen Riffs haben fast schon etwas heroisches und ziehen sich durchs gesamte Album. Count The Lights hat ab 3:42 Minuten einen so trügerisch ruhigen Teil, der in tiefes Gebrüll, finstere Gitarrenriffs und einen geilen Doublebass übersetzt. Mit dem Titel Sensation Of Lightness lässt End Of All Known dem Hörer keine Zeit, zur Ruhe zu kommen.
Die Band liefert mit Dignity eine Zwischenbilanz ihres bisher sehr einheizenden Albums ab. Von harten Instrumenten bis schon zu fast sphärischen Sequenzen zieht End Of All Known in diesem Song alle Register. Selbst die Shouts von Sandro klingen ab und an bewusst ruhig. Eine kurze Atempause gibt es mit dem Titel Between Focus And Lust. Dort bleiben für knapp eine Minute die Instrumente still und geben einer bedrohlich frei wirkenden Melodie ihren Raum, um dem vernichtenden Feuer so richtig einzuhauchen. Der melodisch weitergeführte Track Cleanest Heart ist mein heimlicher Favorit und gibt dem Album einen krönenden Abschluss.
Es ist tatsächlich schon knapp vier Jahre her, dass ich Mortal Hatred zum letzten Mal live erlebt habe. Im Juli 2018 spielten sie in Dinslaken eine ihrer energiegeladenen Shows, und ich habe wieder mal nur staunend vor der Bühne gestanden, und die Flitzefinger an den Saiteninstrumenten und Kai an den Drums bewundert. Die haben mit ihren coolen Riffings und Kai mit Blastbeats und Doublebase die Songs vorangetrieben und auch Freddy irgendwann den Schweiß nicht nur auf die Stirn getrieben.