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Lesedauer ca. < 1 min.

End Of All Known – Arsonist (EP)

Künstler:

End Of All Known

Herkunft:

Oberhausen, Deutschland

Bandmitglieder:

Sandro (Gesang)
Alper (Gitarre)
Timo (Gitarre)
Tuna (Bassgitarre)
Vincent (Schlagzeug)

Link:

Album:

Arsonist (EP)

Genre:

Metalcore

Erscheinungsdatum:

19.08.2022

Tracklist:

1. Crystal Shards
2. Arsonist
3. Count The Lights
4. Sensation Of Lightness
5. Dignity
6. Between Focus And Lust
7. Cleanest Heart

Am 19.08.2022 ist es soweit. End Of All Known veröffentlichen am 19.08.2022 ihre erste EP mit dem Titel Arsonist. Dies kündigte die Band schon am 25.07.2022 zeitgleich mit dem Videorelease von Crystal Shards an. Für alle die es noch nicht wissen, “Arsonist” bedeutet Brandstifter, und genau so heiß geht es auf dem Album zu. Euch erwarten einheizende Drums von Vincent, auftreibende Gitarrenriffs von Alper und Timo, ein rauchiger Bass von Tuna und die brennende Stimme des Shouters Sandro.

Die Einleitung übernimmt die mittlerweile veröffentlichte Single Crystal Shards. Sie stimmt seine Hörer auf den Weg des Arsonist ein, und die 4:14 Minuten für diesen Song reichen aus, um Flammenbildung in eurem Gehörgang zu erzeugen. Der darauffolgende Titeltrack Arsonist zündet wie Treibstoff. Es wird stimmlich tief und instrumental sehr hart. Die melodischen Riffs haben fast schon etwas heroisches und ziehen sich durchs gesamte Album. Count The Lights hat ab 3:42 Minuten einen so trügerisch ruhigen Teil, der in tiefes Gebrüll, finstere Gitarrenriffs und einen geilen Doublebass übersetzt. Mit dem Titel Sensation Of Lightness lässt End Of All Known dem Hörer keine Zeit, zur Ruhe zu kommen.

Die Band liefert mit Dignity eine Zwischenbilanz ihres bisher sehr einheizenden Albums ab. Von harten Instrumenten bis schon zu fast sphärischen Sequenzen zieht End Of All Known in diesem Song alle Register. Selbst die Shouts von Sandro klingen ab und an bewusst ruhig. Eine kurze Atempause gibt es mit dem Titel Between Focus And Lust. Dort bleiben für knapp eine Minute die Instrumente still und geben einer bedrohlich frei wirkenden Melodie ihren Raum, um dem vernichtenden Feuer so richtig einzuhauchen. Der melodisch weitergeführte Track Cleanest Heart ist mein heimlicher Favorit und gibt dem Album einen krönenden Abschluss.

Unser Fazit

Wer auf harte Sounds und einem ordentlichen Shouter steht, aber nicht gänzlich auf zurückhaltende Melodien verzichten will, ist bei „End Of All Known“ mit „Arsonist“ an der richtigen Adresse. Mit ihrer ersten EP haben sie als Newcomer die Messlatte im Genre Metalcore schon ziemlich hoch gesetzt. Auch die Aufnahmequalität der Songs ist bemerkenswert gut und lässt kaum ahnen, dass es ihr erstes Album ist. Weiter so!

Unsere Wertung

8.0 von 10.0

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In den ungefähr 40 Minuten, auf die die neun Songs kommen, machen Luzidity von Anfang an keine Gefangenen und werfen gleich alles in die Waagschale, was Black Metal, Death Metal und Thrash Metal zu bieten haben. Progressive Metal kann man auch noch nennen, und mit vielen Tempowechseln gespickt zeigt sich gleich der erste Song "Nothing & All".
Ich weiß nicht, ob mich mein Eindruck trügt, aber aktuell scheint es sowohl in Filmen als auch in Songs oft um die Psyche zu gehen. Es sind ja aber auch besondere Zeiten, von denen wir vor drei Jahren nie erwartet hätten, dass wir sie mal erleben werden.
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